Die Studie „Analyse der Möglichkeiten zur Biogasnutzung aus einer Abwasserbehandlungsanlage“ wurde am 22. September im Geschäftsgebäude Forum 26 in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Technologie und Metallurgie der Universität Belgrad vorgestellt.
Die Studie ist Teil unseres Projekts zum Bau einer Abwasserbehandlungsanlage und untersucht die optimalen Möglichkeiten zur Nutzung des anfallenden Biogases unter Berücksichtigung technischer Machbarkeit, wirtschaftlicher Nachhaltigkeit und Umweltschutzes. Zu den vorgeschlagenen Lösungen gehören die Erzeugung von Prozessdampf, die Trocknung von Schlamm aus der Abwasserbehandlungsanlage und Abfallfasern sowie die Installation eines Blockheizkraftwerks (BHKW) zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung.
Zu den Rednern der Veranstaltung gehörten:
- Nikola Pejović, Direktor, Umka Kartonfabrik
- Sandra Lazić, Ministerium für Umweltschutz, Abteilung für Klimawandel
- Žarko Petrović, UNDP
- Andreja Vidal, Delegation der Europäischen Union
- Saša Dobrić, Leiter Operations, Umka – Präsentation zu Verbesserungen im Produktionsprozess und der Produktqualität
- Andrej Selaković, Ingenieur für Pulpprozesse und Wasseraufbereitung, Umka – Präsentation des Projekts zur biologischen Abwasserbehandlung
- Žanko Sremac, Leiter Qualitätskontrolle, Umka – Präsentation zur Vorbereitung der IPPC-Genehmigungsanträge
- Prof. Dr. Mirjana Kijevčanin, Fakultät für Technologie und Metallurgie – Präsentation der Analyse zur Biogasnutzung
An der Veranstaltung nahmen Vertreter des Ministeriums für Umweltschutz, des Umweltsekretariats der Stadt Belgrad, der Wirtschaftskammer Serbiens, der Schweizer Botschaft, des UNDP, der Europäischen Investitionsbank sowie zahlreicher in- und ausländischer Unternehmen teil.
Das Projekt zum Bau der Abwasserbehandlungsanlage wird mit Unterstützung der Europäischen Union im Rahmen der UNDP-Initiative „EU für die Grüne Agenda in Serbien“ umgesetzt.
